KVD-Klausur in Obernburg - Kampagneprogramm steht

Vor einigen Tagen traf sich der Vorstand des KVD zur Klausur in Obernburg am Main. Schon seit einigen Jahren treffen sich die Verantwortlichen des Vereins zu einer eintägigen Klausur, um die vergangene Saison aufzuarbeiten und die neue Kampagne vorzubereiten.

Nach der Begrüßung bedankte sich Präsident Friedel Enders bei allen Aktiven für die wiederum äußerst erfolgreiche und harmonisch verlaufende Kampagne. Dabei streifte er die einzelnen Höhepunkte, beginnend mit dem nachgeholten Orgel-Benefiz-Owend am 13.11. und endend mit der Fastnachtsbeerdigung im Zeughaus. Erwähnt wurden hierbei auch das wieder sehr gut verlaufene und äußerst stimmungsvolle Oktoberfest, das wegen des Brandes im Zeughaus im Feuerwehr-Stützpunkt abgehalen werden konnte. Er bedankte sich dabei noch einmal bei der Feuerwehr und der Stadt, die dieses Ausweichquartier möglich gemacht hatten. Der abermals durchgeführte Ehrungsabend für Vereinsjubilare mit der Ausgabe der Jahresorden an die Aktiven sei wieder erfolgreich verlaufen. Daran anschließend lobte er die Sitzungen in der neuen Römerhalle und alle, die hierfür verantwortlich waren. Es wäre einfach toll gewesen in den neuen Räumlichkeiten und alle Mitwirkenden hätten sich wohl gefühlt. Man habe die altehrwürdige Luha nicht lange vermisst, so die einhellige Meinung. Desweiteren sei der Aufenthalt in der Garderobe, dem ehemaligen kleinen Sälchen, angenehm und für die Mitwirkenden und ihre Angehörigen eine gemütliche Rückzugsmöglichkeit gewesen. Auch die Technik habe gut funktioniert und mit der Bewirtung sei man äußerst zufrieden gewesen. Der Wirt habe immer ein offenes Ohr für die Belange des Vereins gehabt. Auch die Gäste zeigten sich sehr zufrieden mit den neuen Gegebenheiten.

Nächster Punkt der Tagesordnung waren die Kindersitzungen. Diese waren wieder sehr gut, allerdings in einigen Vorträgen zu lang. Hierauf muss künftig geachtet werden, da die Kinder nur eine begrenzte Aufnahmebereitschaft zeigen. Allerdings konnten aufgrund der neuen Halle in diesem Jahr nahezu 200 Karten mehr verkauft werden wie seither. Dabei muss aber zukünftig darauf geachtet werden, dass die Karten für die beiden Sitzungen gleichmäßiger verteilt werden. Auch der Kinderfestnachtszug bekam allerbeste Kritiken. Sehr schöner Zug ohne große Lücken, Ablauf ohne Stockungen, Lob an den Zugmarschall. Zu verbessern ist dagegen der Kindermaskenball, so der KVD-Präsident. Erstmals ohne Eintritt sei er noch besser besucht gewesen wie seither. Hier müsse darauf geachtet werden, dass die Programmbeiträge kindgerecht sind und nicht zu lang. Ein weiteres Problem hier, Unmengen an Kinderwagen, mit denen teilweise die Ausgänge zugestellt waren. Hier muss eine Lösung gesucht werden.

Die Top-Veranstaltung der Saison, die Äla-Nacht, war wieder sehr gut besucht. Hierfür muss jedoch noch ein Programm-Highlight gefunden werden. Breiten Raum nahm auch der Närrische Empfang am Rosenmontag ein. Ein kleines Arbeitsteam soll sich mit dieser Thematik näher befassen. Das gleiche gilt auch für das Äla-Finale, das im nächsten Jahr im geteilten Saal der Römerhalle stattfinden soll. Höhepunkt der Kampagne war zweifellos wieder der große Fastnachtszug, der alles in allem problemlos abgelaufen ist. Hier fiel nur wieder die übertriebene Lautstärke bei einzelnen Fastnachtsgruppen bzw. bei Gruppen am Zugweg auf, die nicht akzeptabel ist. Toll angekommen sei auch die neue Trägerin der Holzisch Latern, Evren Gezer, die als 'Funke-Fatma von Offenbach' mit ihrer erfrischenden Art die Gäste zu ihren Fans machte, so Enders abschließend in seinem Rückblick, bevor er in die Zukunft überleitete.

Hier stand als erstes der Veranstaltungskalender für die neue Kampagne 2012/2013 auf dem Tagungsprogramm. Die Saisoneröffnung erfolgt traditionell am 11.11., diesmal ein Sonntag, demzufolge bereits um 11.11 Uhr am Fastnachtsbrunnen. Am Samstag davor, dem 10.11., gibt es wieder einen 'Äla-Uffweck-Owend', ein Thema wurde noch nicht abschließend festgelegt, im Gespräch ist jedoch ein Oldie-Abend mit mehreren Musikformationen im Zeughaus.

Weiter geht es dann im neuen Jahr mit sieben Sitzungen in der Römerhalle. Die erste Sitzung geht am Samstag, 12.1., über die Bühne. Dieser folgen sechs weitere, und zwar am 13.1., 18.1., 19.1., 26.1., 1.2. und die letzte am 2.2.. Die Kindersitzungen finden im nächsten Jahr wieder sonntags, 20.1. und 27.1., jeweils 15.11 Uhr statt. Die Kinderfastnacht mit Kinderumzug und -maskenball findet am Sonntag, 3.2., statt.

Der Fastnachts-Endspurt beginnt dann am Sonntag, 10.2., mit dem Empfang des Prinzenpaares am Bahnhof und setzt sich wieder mit der Äla-Nacht in der Römerhalle fort. Nach dem Närrischen Empfang am Rosenmontag, 11.2. und dem großen Fastnachtsumzug am Dienstag, 12.2., klingt die Kampagne mit dem Äla-Finale in der Römerhalle aus. Nicht unerwähnt blieb auch das hochkarnevalistisch geprägte Prinzenpaar, das den Dieburger Narren eine große Freude bereitet habe, so KVD-Präsident Enders. Die Fastnachtsbeerdigung wird in gewohnter Weise im nächsten Jahr am Samstag, 16.2., um 19.33 Uhr im Zeughaus stattfinden.

Zum Schluss wurde noch auf das 175-jährige Jubiläum des KVD im nächsten Jahr hingewiesen, zu dem ein weiterer Bericht folgt. Der Veranstaltungskalender wird auch in diesem Jahr wieder in gedruckter Form bis Anfang Juni herausgegeben. Nach fast neunstündigen Beratungen beendete Präsident Enders die Klausur und lut vor der Heimfahrt zum geselligen Abschluss ein.


Karnevalverein Dieburg 1838 e.V.

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